Friesengestuet Schwarze Perle - Friesenpferde!
 

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Die Friesenpferde

Das Friesenpferd ist durch Einkreuzung spanischer Pferde in die niederländische Landeszucht im 16. und 17. Jahrhundert entstanden. Es ist ein kraftvolles, großrahmiges Warmblutpferd mit edlem Kopf, großen ausdrucksvollen Augen, hochaufgesetztem, schön. gebogenem Hals, breiter Brust, leicht gespaltener, abfallender Kruppe, üppiger Mähne, tief angesetztem, langem Schweif und starkem Kötenbehang.

Kennzeichnend ist Trittsicherheit in allen drei Gangarten. Beim friesentypischen Trab kommt es bei hoher Knieaktion - sie entsteht durch betontes Anheben der Vordergliedmaßen -, verbunden mit einem starken Schub aus der Hinterhand, idealerweise zu einer deutlichen Schwebephase. Der Schritt sollte raumgreifend, der Galopp erhaben sein.

Friesenpferde werden heute ausnahmslos als Rappen gezogen. Zugelassen sind lediglich Abzeichen vorne am Kopf (Flocke, Stern, Stichelhaar) und einige graue Haare an der Unter- oder Oberlippe. Abzeichen an den Beinen sind nicht erlaubt.

Zum Familienpferd wird der Friese durch seinen ausgeglichenen, freundlichen und geselligen Charakter und seine Bereitschaft, sich "seinen" Menschen anzuschließen. Dass ein solches Pferd auch noch leichtfuttrig ist und aufgrund seines dichten Haarkleides Offenstall- und Weidehaltung ermöglicht, erscheint nicht selbstverständlich. Kurzum: Der Friese ist ein vielseitiges, gut zu haltendes Pferd, das man lieben, auf das man auch stolz sein kann und das diese Gefühle erwidert

Die Vielseitigkeit des Friesenpferdes, seine Eignung als Kutschpferd, zugleich seine Lernwilligkeit und Begabung für Dressuraufgaben begründen seine Beliebtheit als Freizeitpferd: Der Friesenfreund kann sein Pferd - natürlich nach entsprechender Ausbildung - anspannen, in der Bahn reiten oder es für Ausritte benutzen. Ist es auch kein typisches Springpferd, so springt es doch einzelne Naturhindernisse gut und sicher. Der Friese ist aufgrund seiner spanischen Blutführung - wie die verwandten Pferderassen der Lipizzaner und Kladruber - für die klassische Dressur und die Hohe Schule geeignet. Bei Pferdeveranstaltungen sowie bei Show- und Galavorführungen und im Zirkus auftretende Friesen zeigen je nach Ausbildungsstand die Figuren der Hohen Schule und Lektionen an der Hand, am langen Zügel oder unter dem Sattel, sowie die Schulen über der Erde: Levade, Courbette oder gar die Capriole.

Das Friesenpferd gehört zu den ältesten Warmblutrassen Europas. Es entstand in den Niederlanden und Norddeutschland, wo der germanische Volksstamm der Friesen eine großrahmige Pferderasse züchtete, die sich aber von den Kaltblütern unterschied. Im Mittelalter wurde Friesland durch die Zucht eines "großen und schweren Ritterpferdes" bekannt. Nach der Einkreuzung spanischblütiger Pferde im 16. und 17. Jahrhundert wurden Friesen als Barockpferde in berühmten Gestüten und an Fürstenhöfen zu Repräsentationszwecken insbesondere auch als Zugpferd .für Prunkkarossen gezüchtet. Da Friesenpferde auch Landwirtschaft Verwendung fanden, verlagerte sich ihre Zucht im Laufe der Zeit von den fürstlichen Gestüten auf niederländische Bauern, die sie zweimal (1896 und 1913) vor dem Aussterben bewahrten. Als auch die Pferdehaltung in der Landwirtschaft zurückging, sicherte der Friese sich als Freizeitpferd eine seit 1970 wieder stark zunehmende Verbreitung.

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